Advent, Advent, die 2. Kerze brennt

(Autorin: Lina Samoske)

Weihnachten beginnt für die Geschäftswelt bereits im September. Zu dieser Zeit kann ich die Weihnachtsmänner und Marzipankartoffeln noch gut ignorieren und die Spätsommergefühle genießen.

Im November muss ich mich dann aber überwinden, nicht doch schon den ersten Lebkuchen zu kaufen. Nach dem Geburtstag meiner Tochter, Mitte November schlage ich dann aber zu: Dominosteine und Blätter-Krokant-Zapfen sind meine Favoriten. Spätestens an Heiligabend habe ich dann aber auch wieder genug von den Süßigkeiten.

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Advent, Advent, die 1. Kerze brennt

Liebe Leser*innen, auch in diesem Jahr wollen wir euch ein wenig mit in unserer Weihnachtstezeit nehmen und von unseren Traditionen berichten. Gerne würde wir natürich auch erfahren wie ihr die nächsten Tage und Wochen bis zum Heiligabend verbringt: Verratet es uns doch mal!

Nun erzählt Ruth aber ersteinmal, was in ihrer Adventszeit auf keinem Fall fehlen darf:

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Mein besonderes Opernerlebnis

   (Autorin: Ruth Gildemeister)

„Orphée et Eurydice“ in der Hamburger Staatsoper

Ich war gespannt auf diese Aufführung der bekannten Oper von Christoph Willibald Gluck, sollte es doch eine Mischung aus Musikdrama und Ballett sein. Und ich war begeistert!

Mit dieser ungewöhnlichen Inszenierung an der Hamburger Staatsoper hat sich John Neumeier auch selbst ein Geschenk gemacht: Im Februar feierte der berühmte Hamburger Ballett-Chef seinen 80. Geburtstag. „John Neumeier ist es, der den Opern-Abend zu einem rauschenden Fest der Sinne macht. Alles ist höllisch gut“, so das Urteil der Presse, „Tanz, Chor, Orchester und ein beeindruckendes Bühnenbild sorgen für ein gelungenes Gesamtkunstwerk.

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Gut gegen Nordwind

(Autorin: Lina C. Samoske)

Ich gehöre jetzt zu den Pendlerinnen. Das bedeutet, ich verbringe sehr viel Zeit im Auto, die sich manchmal wie geklaute Zeit anfühlt. Noch schlimmer als die verlorene Zeit, empfinde ich den Aspekt, dass ich täglich alleine in meinem Auto sitze und die Luft verschmutze. Wenn ich so auf den Straßen unterwegs bin und in die anderen Fahrzeuge schaue, scheint es mir, dass morgens 90 % der Autos „leer“ fahren. Aber ich schweife ab, das wäre ein interessanter Blog-Artikel – später also mehr davon.

Heute soll es um Unterhaltung für Pendler/innen gehen. Viel „freie“ Zeit im Auto oder dem Zug zu verbringen bedeutet, viel Zeit für schöne Hörbücher zu haben. Mir wurde „Gut gegen Nordwind“ empfohlen. Ich weiß, dass der Film mit Nora Tschirner bereits in den Kinos läuft – gesehen habe ich ihn noch nicht. Ich habe auch das Buch nie gelesen, nicht mal in der Hand gehabt geschweige denn das Cover gesehen. Ich stelle es mir furchtbar vor! Ich stelle es mir schrecklich vor, das Buch zu lesen, nachdem ich die Geschichte kenne.

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„Serotonin“ – von Michel Houellebecq

(Autor: Dr. Jochen Brems)

Zu erklären, warum Michelle Houellebecq zu den erfolgreichsten Autoren der Gegenwartsliteratur zählt, ist nicht leicht, schließlich enthalten seine Bücher kaum irgendetwas Erbauliches. Stattdessen taucht man beim Lesen in eine Welt ein, die vor allem eines ist: depressiv, nihilistisch und fixiert auf (vor allem) männliche Sexualität.

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Frauen, Männer. Gender.

(Autorin: Lina C. Samoske )

Ein riesen Fass, das da geöffnet wird – beziehungsweise gleich mehrere. Über Frauen und Männer lässt sich stundenlang und auf allen Ebenen diskutieren und Meinungsverschiedenheiten sind vorprogrammiert. Auch die Themen Sex und Gender regen zu viel Phantasie an.

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Besuch bei der NordArt in Büdelsdorf

(Autor: Detlef Lemme)

Von Henstedt-Ulzburg ist das Kunstwerk Carlshütte in 1 Stunde, 40 Minuten bequem mit Bahn und Bus zu erreichen. Seit 21 Jahren findet die Ausstellung jedes Jahr den ganzen Sommer über auf dem Gelände der ehemaligen Eisengießerei Carlshütte statt. Am weißen Tickethäuschen sollte man sich, zusätzlich zur Eintrittskarte, unbedingt den Ausstellungsplan für 1 Euro kaufen, um sich in den Hallen und auf dem Freigelände zu orientieren. Ich weiß jetzt schon, dass ich heute nicht Alles werde sehen können. Ich stelle hier auch nur einige Werke vor, die mich besonders beeindruckt haben.

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Perfekte Urlaubslektüre oder langweilige Biographie?

(Autorin: Ruth Gildemeister)

Ach, jetzt schon wieder so eine Biographie“, dachte ich bei mir, als im letzten Jahr das Buch „Becoming“ von der früheren First Lady der USA, Michelle Obama erschien. „Jeder, der meint etwas sagen zu müssen oder sich selbst darstellen möchte, schreibt ein Buch“, so meine etwas negative Meinung zu Geschichten in dieser Form.


Doch dann bekam ich das Buch „Becoming – meine Geschichte“ von Michelle Obama geschenkt und es änderte sich schlagartig meine Meinung. Ich war vom ersten Augenblick gefesselt und fasziniert von diesem Buch. Und es gibt für mich sehr viele Gründe, weshalb man gerade die Geschichte dieser außergewöhnlichen Frau unbedingt lesen sollte.

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„Perry Rhodan – das größte Abenteuer“ von Andreas Eschbach

(Autor: Dr. Jochen Brems)

In Interviews kommt er stets rüber wie der nette Nachbar von nebenan: Andreas Eschbach, Jahrg. 1959, der mit seinen Romanen und Kurzgeschichten zu den erfolgreichsten europäischen Autoren in den Bereichen „Wissenschaftsthriller“ und „Science Fiction“ zählt. Sowohl seine Themenwahl als auch seine Art des Auftretens mögen mit seiner Vorbildung zusammenhängen, denn tatsächlich studierte Eschbach zunächst Luft- und Raumfahrttechnik und gründete ein Software-Unternehmen, bevor er sich hauptberuflich der Schriftstellerei zuwendete.

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Herzenssache – Wilhelm Busch im Ernst Barlach Haus

(Autor: Detlef Lemme)

Ausflug zum Ernst Barlach Haus im Jenischpark. Ich bin gespannt auf die Malerei von Wilhelm Busch (1832 – 1908), dessen Bilderbücher als Vorläufer der Comics gelten. Wie das von Max und Moritz, den Anarcho-Helden meiner Kindheit, die ihre Auflehnung gegen die Erwachsenen mit dem Leben bezahlten. Von netten Damen an der Kasse bekomme ich mit der Eintrittskarte auch einen Prospekt mit den wichtigsten Daten zur Ausstellung.

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